Kooperationen Neben aktionsbezogenen Zusammenschlüssen arbeiten wir auch in langfristigen Bündnissen und Strukturen, um uns kontinuierlich für den Flüchtlingsschutz einzusetzen.
Kooperationspartner:
- ECRE (European Council on Refugees and Exiles)
Gemeinsam mit 74 Partnerorganisationen aus 29 europäischen Ländern engagiert sich PRO ASYL im European Council on Refugees and Exiles (ECRE) in Brüssel. Gemeinsam setzen wir uns in diesem Zusammenschluss für ein humanes europäisches Flüchtlingsrecht ein, das den globalen Entwicklungen und den unveräußerlichen Menschenrechten von Flüchtlingen und Asylsuchenden Rechnung trägt.
- Forum Menschenrechte
Das Forum Menschenrechte ist ein Netzwerk von mehr als 40 deutschen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich für einen verbesserten, umfassenden Menschenrechtschutz einsetzen - weltweit, in bestimmten Weltregionen, Ländern und in der Bundesrepublik Deutschland. Das Forum wurde 1994 im Anschluss an die Wiener Weltmenschenrechtskonferenz gegründet.
- Interkultureller Rat
Im Interkulturellen Rat arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität sowie verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wie Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Religionsgemeinschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen, Kommunen und staatlichen Stellen, Medien und Wissenschaft zusammen.
- Netz gegen Rassismus für gleiche Rechte
Das Netzte gegen Rassismus für gleiche Rechte ist ein Zusammenschluss von NGOs, die sich für die Bekämpfung von Rassismus einsetzen. Ziel des Netzes ist die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit sowie die Förderung der Gleichbehandlung. Das Netz arbeitet auf europäischer Ebene mit dem Dachverband ENAR zusammen.
- Flüchtlingsräte der Bundesländer
PRO ASYL arbeitet eng mit einem bundesweiten Netz von 16 Flüchtlingsräten zusammen, die auf Länderebene den konkreten Einsatz für Flüchtlinge und Asylsuchende koordinieren. Die Flüchtlingsräte begleiten aktive Gruppen vor Ort, halten Kontakt zu den betroffenen Menschen und verfügen in vielen einzelnen Fragen über das Wissen, wie konkret geholfen werden kann.
KampagnenGemeinsam mehr bewirken
Um Flüchtlinge besser schützen zu können, sind wir eingebunden in eine Vielzahl von Kooperationen.
Einige Beispiele: 
- Mit der Kampagne "Alle Kinder haben Rechte!"haben wir uns dafür eingesetzt, dass die UN-Kinderrechtskonvention auch in Deutschland ohne Vorbehalte gilt. Unterstützt wurden wir von vielen Organisationen – darunter die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, der Deutsche Kinderschutzbund, der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V., pax christi, die iaf (Verband binationaler Familien und Partnerschaften) und vielen anderen.
- Die Kampagne "Verfolgte Frauen schützen!" zusammen mit dem Deutschen Frauenrat. Sie führte dazu, dass heute geschlechtspezifische Verfolgung als Fluchtursache und Abschiebungshindernis stärker berücksichtigt wird.
- Die Zusammenarbeit mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechtsorganisationen, sowie Richter- und Anwaltsvereinigungen, um die uneingeschränkte Gültigkeit der Genfer Flüchtlingskonvention in Deutschland durchzusetzen. Immerhin konnte mittlerweile die Anerkennung nichtstaatlicher und geschlechtsspezifischer Verfolgung durchgesetzt werden. Der Gesetzgeber hat das Asylrecht in diesem Bereich geändert.
- Die Aktion "Hier geblieben! Recht auf Bleiberecht.", in der durch ein breites Bündniss das Bleiberecht für langjährig in Deutschland lebende Flüchtlinge eingefordert wird.
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