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Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYLBundesweite Vernetzung der FlüchtlingsarbeitBereits Mitte der 80er Jahre zeichneten sich enorme Verschärfungen im deutschen Asylrecht ab. Politisch, ethnisch oder religiös verfolgte Menschen stießen zunehmend auf große Schwierigkeiten, dauerhaften und sicheren Schutz zu finden. Aus diesem Grund fand sich 1986 die Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL zusammen, aus der später der Förderverein PRO ASYL hervorging. In der Bundesarbeitsgemeinschaft trafen sich Mitarbeiter von Flüchtlingsräten, Kirchen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrts- und Menschenrechtsorganisationen, um die Rechte von Flüchtlingen zu verteidigen und ihren Anliegen eine Stimme zu verleihen.
Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL: Vorsitzender: Dr. Jürgen Micksch, Darmstadt Stellv. Vorsitzender: Hubert Heinhold, Rechtsanwalt, München Schatzmeister: Andreas Lipsch, Frankfurt/M. BeisitzerInnen: Karin Asboe, Düsseldorf, Judith Gleitze, Flüchtlingsrat Brandenburg, Potsdam; Volker Maria Hügel, Münster; Heiko Kauffmann, Meerbusch
Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft: Javad Adineh, Frankfurt/M.; Veronika Arendt-Rojahn, Berlin; Karin Asboe, Düsseldorf; Herbert Becher, Bonn; Günter Burkhardt, Frankfurt/M.; Sabine Kalinock, Frankfurt/M.; Julia Duchrow, Berlin; Sigrid Ebritsch, Hannover; Winfrid Eisenberg, Herford; Wolfgang Grenz, Bonn; Hubert Heinhold, München; Volker M. Hügel, Münster; Heiko Kauffmann, Düsseldorf; Stefan Keßler, Berlin; Herbert Leuninger, Limburg; Andreas Lipsch, Frankfurt/M.; Harald Löhlein, Berlin; Dr. Jürgen Micksch, Darmstadt; Siegfried Müller, Büdingen; Friedhelm Nöh, Stuttgart; Annette Paschke, Sendenhorst; Victor Pfaff, Frankfurt/M; Albert Riedelsheimer, Donauwörth; Hans-Dieter Walker, Berlin. Behrouz Asadi (Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz); Bernhard Dahm (Saarländischer Flüchtlingsrat); Brigitte Derendorf (Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen); Stephan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat); Judith Gleitze (Flüchtlingsrat Brandenburg); Cornelia Gunßer (Flüchtlingsrat Hamburg); Grit Gurol (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt); Doreen Klamann (Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern); Martin Link (Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein); Angelika von Loeper (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg); Britta Ratsch-Menke (Verein Ökumenischer Ausländerarbeit im Lande Bremen); Elen Könneker (Flüchtlingsrat Thüringen); Timmo Scherenberg (Hessischer Flüchtlingsrat); Johanna Stoll (Sächsischer Flüchtlingsrat); Jens-Uwe Thomas (Flüchtlingsrat Berlin); Kai Weber (Flüchtlingsrat Niedersachsen) Berater: Dr. Gottfried Köfner, UNHCR Berlin Ständige Gäste: Christel Gutekunst, Berlin; Hans-Dieter Schäfers, Freiburg
Theodor-Heuss-Medaille für Grundrechte-ReportDie Herausgeber des Grundrechte-Reports, darunter PRO ASYL, haben die Theodor-Heuss-Medaille erhalten
In der Begründung der Theodor-Heuss-Stiftung zur Verleihung heißt es: Für ihr "außerordentliches Engagement, mit dem sie seit 1997 in einer jährlichen Bestandsaufnahme zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland Defizite, aber auch die positiven Entwicklungen, aufzeigen und damit die Verfasstheit unseres demokratischen Gemeinwesens einer durch Sachverstand belegten schonungslosen Realitätsprüfung unterziehen", wurde den Herausgebern des Grundrechte-Reports, neun namenhafte Bürger- und Menschenrechtsorganisationen, am 12. April 2008 die Theodor-Heuss-Medaille verliehen. PRO ASYL ist seit 2002 Mitherausgeber des Grundrechte-Reports. Angesichts dessen, dass Flüchtlinge und Migranten zumeist besonders massiv von Grundrechtsverletzungen betroffen sind, bleibt die Mitarbeit am Grundrechte-Report auch in Zukunft für PRO ASYL eine wichtige Aufgabe. Der Grundrechte-Report 2008 zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland wird am 8. Mai 2008 in Karlsruhe der Öffentlichkeit präsentiert. Preise für PRO ASYLAachener Friedenspreis 2001
Deutscher Kinderrechtspreis "Blauer Elefant" |